| 22.01.12: Fankongress 2012 - Abschlussdokument |
Am 14. und 15. Januar 2012 fand in Berlin der Fankongress statt. Das Abschlussdokument dazu findet ihr unter:
http://www.erhalt-der-fankultur.de/fankongress2012/Abschlussdok/Abdokfank.pdf
ZUM ERHALT DER FANKULTUR |
| 13.01.12: Live-Berichterstattung vom Fankongress aus Berlin |
![]() Am 14. und 15. Januar findet bekanntlich der Fankongress in Berlin statt. ProFans bietet hierzu eine Live-Berichterstattung an. Weitere Informationen dazu findet ihr unter: http://www.profans.de/fankongress-2012/live-berichterstattung-vom-fankongress-aus-berlinZUM ERHALT DER FANKULTUR |
| 14.12.11: ES REICHT! |
![]() Leider sind wir schon wieder an dem Zeitpunkt angelangt, dass wir als Fanszene reagieren müssen. So kann es nicht weiter gehen, denn mit den leidenschaftslosen Leistungen der Mannschaft, einem Trainer, der noch keinerlei Konzept erkennen lässt und einem Verein, der die Situation viel zu lange "schön" geredet hat, steuern wir (mal wieder) direkt auf den Abgrund zu! Wir Fans können und wollen einfach nicht jedes Spiel so weitermachen, als sei alles in Ordnung! Deshalb werden wir beim Spiel gegen 1860 München solange schweigen, bis wir sehen, dass sich die Mannschaft auf dem Platz zerreisst und sich mit ALLEM, was sie hat, gegen diese Situation wehrt. Wir wollen Leistung sehen, wir wollen Leidenschaft sehen, wir wollen DEN Fussball sehen, für den unser KSC einst berühmt war!!! Natürlich steht es jedem Einzelnen frei, mit uns diesen Weg zu gehen, aber unsere Kurve sollte hier zusammenhalten und gemeinsam dieses Zeichen an die Mannschaft senden: VERDIENT ES EUCH! |
| 12.12.11: Kalender und T-Shirts |
![]() Zum Spiel gegen 1860 könnt ihr wieder vor und nach dem Spiel beim A4, am Nackten Mann sowie am Ultrastand vor der Gegengerade die Fankalender erwerben, außerdem werden die letzten "Brustring zerschlagen - Stuttgart vernichten" Shirts für den Knaller-Preis von 2 Euro beim Ultrastand zu haben sein. Falls ihr noch Weihnachtsgeschenke braucht, schlagt zu! |
| 05.12.11: Stellungnahme zum Spiel des KSC bei Eintracht Frankfurt |
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Jedem Fussball-Fan ist bewusst, dass er heutzutage unter Umständen mit einer Strafe zu rechnen hat, wenn er im Stadion Pyrotechnik zündet oder einen Zaun besteigt. Dies sind zwar Dinge, die noch vor ein paar Jahren völlig legitim waren und deshalb zur Fankultur dazu gehören, aber heute leider auf vollkommen übertriebene Weise kriminalisiert werden. Dass aber ein Fußball-Fan deswegen um sein Leben fürchten muss, das ist in der Tat eine neue und erschreckende Dimension und Indiz dafür, was in unserem Land mittlerweile möglich geworden ist. Als am Samstag zu Beginn des Spiels ein Fan versuchte, den Zaun zu besteigen um dort eine Zaunfahne anzubringen, fingen die "Ordnungskräfte", die sich vor den Fans postiert hatten, wie auf Kommando und ohne Umschweife an, auf alles und jeden einzuprügeln, der in ihrer Reichweite stand. Der Fan mit der Fahne wurde von drei Ordnern rabiat zu Boden gerissen und am Boden mit Schlägen und Tritten eingedeckt. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich wehrt, wenn er angegriffen wird und somit kam es zu einer Massenschlägerei. Als wäre diese Eskalation noch nicht schlimm genug gewesen, stürmte eine vermummte und mit Pfefferspray und Schlagstöcken bewaffnete Kampfeinheit der Polizei den Gästeblock und sprühte das Reizgas wahllos jedem ins Gesicht, den sie damit erreichen konnten. Laut Gesetz darf dies eigentlich nur als Mittel zur Abstandshaltung eingesetzt werden und der Einsatz muss mehrfach angedroht werden (§21 UZwG). Diese Androhungen erfolgten natürlich nicht und es war aufgrund der Enge im Stehplatzbereich nicht möglich, sich diesem Einsatz auf irgendeine Weise zu entziehen. Jetzt kam es zu unglaublichen Szenen, denn die Polizisten steigerten die Brutalität dieser Auseinandersetzung um ein Vielfaches. Jeder, der in ihrem Weg stand, wurde aufs Übelste verprügelt, ohne nur die geringste Abwägung zu treffen, ob diese Person irgendwas verbrochen hatte, oder nicht. Auffällig war hierbei, dass die Beamten keineswegs an einer Lösung oder Beendigung des Konfliktes interessiert waren, im Gegenteil: es war offensichtlich, dass sie Personen verletzten wollten, denn wenn einem Menschen, der am Boden liegt, noch auf den Kopf getreten wird, dient das wohl nur zu einem Zweck: der Verletzung oder gar der versuchten Tötung dieser Person! Es wurden zahlreiche und teilweise verletzte Fans wie erlegte Tiere aus dem Block geschleift. Dieser Einsatz war an Brutalität und Menschenverachtung kaum zu überbieten und steht als Reaktion in absolut keinem Verhältnis zu dem bloßen Besteigen eines Zaunes! Da die Polizisten allesamt vermummt waren, konnten sich diese der Verfolgung ihrer Straftaten natürlich erfolgreich entziehen und es konnte niemand direkt angezeigt werden. Anders bei den Ordnern, die man aufgrund einer eindeutigen Nummer identifizieren konnte. Hier wurden mittlerweile schon diverse Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet! Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, schüttete die Polizei erneut frisches Öl ins Feuer, indem sie einige Personen, die den Gästeblock verließen, um sich auf den Toiletten das Reizgas aus den Augen zu waschen, auf wiederum brutalste Weise festnahm. Aus Solidarität zu den Verletzten und damit nicht noch mehr einzelne Leute festgenommen werden konnten, verließ ein Großteil der Ultras den Block. Aufgrund dieser furchtbaren und gegen alle Grundsätze der Humanität verstoßenden Vorkommnisse war es vielen Fans nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu unterstützen. Da die Polizei ihre Eskalationstaktik auch nach dem Spiel im äußeren Bereich des Gästeblockes fortführte, kam es auch hier zu grauenhaften Jagdszenen, bei denen offenbar einem 12-jährigen Kind einige Knochen gebrochen wurden, weil die Beamten auf alles und jeden einschlugen, der ihnen in die Quere kam. Ein Opfer, welches die Polizei hier offenbar gern in Kauf nahm. Im übrigen verdichtet sich seit Samstag immer mehr der Verdacht, daß dieser Einsatz gewollt und vor allem bewusst herbei geführt wurde. So haben wir beispielsweise die Aussage einer Mutter vorliegen, die vor dem Spiel mit ihrem Kind in den Gästeblock wollte, und von den Ordnern als Antwort bekam, dass das nicht gehen würden, weil in diesem Block heute noch Reizgas eingesetzt wird! Des weiteren gibt es eine Aussage eines an der Prügelei unbeteiligten KSC-Ordners, der darauf hinwies, dass die Ordner eine Auseinandersetzung starten sollten, damit die Kampfeinheit der Polizei einen Grund für einen Einsatz hatte. Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch die unseres Vereines erregen wird und daß die Verantwortlichen wie der Einsatzleiter der Polizei oder der Chef der Ordnungskräfte zur Rechenschaft gezogen werden. Im übrigen verhielten sich bis zu dem Zeitpunkt der Eskalation alle KSC-Fans bei der Anfahrt mit dem Zug sowie beim Marsch zum Stadion vorbildlich und es kam zu keinerlei erwähnenswerten Zwischenfällen. Fast schon kurios ist auch der offizielle Polizeibericht zu diesem Spiel, indem lediglich davon gesprochen wird, dass die beiden Fangruppen erfolgreich voneinander getrennt wurden. Die 85 (!) verletzten KSC-Fans, die der brutale Einsatz zur Folge hatte, werden mit keiner Silbe erwähnt. Zum Schluss noch etwas zu dem Einsatz von Böllern. Wir Ultras distanzieren uns entschieden von diesen Dingern. Böller sind gefährlich und nicht zu kontrollieren. Egal woher die Böller am Samstag letzten Endes kamen (man konnte nicht feststellen, ob die Böller aus dem Gästebereich oder aus dem Nachbarblock geworfen wurden), wir wollen diese bei uns nicht haben und werden alles in unserer Macht stehende tun, um das in Zukunft (wie bisher auch) zu verhindern. Ultra 1894 Karlsruhe» Direktlink |
| 20.11.11: Belek 2012 |
![]() Wir reisen dieses Jahr wieder mit dem KSC ins Trainingslager nach Belek:
* 14.01. bis 21.01.2012 |
| 07.11.11: ProFans zur aktuellen Fandebatte / Fankongreß 2012 |
ProFans bestürzt über aktuelle Äußerungen von Offiziellen / Sachlichkeit bleibt auf der Strecke / Differenzierung notwendig / Verantwortung liegt auch bei den Medien
ProFans ruft zu mehr Sachlichkeit in der aktuellen Fandebatte über Pyrotechnik und Gewalt auf. Die im Fanbündnis organisierten Gruppen sind bestürzt über den Verlauf der öffentlichen Diskussion und die Äußerungen von Offiziellen sowie die Vermischung der Themenfelder – auch in den Medien des Landes. Eine differenzierte Herangehensweise ist unbedingt notwendig, eine Diskussion mit Fans statt über Fans unumgänglich... Weiterlesen Fankongress zum Erhalt der Fankultur findet am 14. und 15. Januar 2012 in Berlin statt Zu einem Fankongress in Berlin lädt die bundesweite Faninitiative ProFans am 14. und 15. Januar 2012 ein. Nach der Demonstration “Zum Erhalt der Fankultur” sehen die Initiatoren den Fankongress, der im “KOSMOS” an der Karl-Marx-Allee stattfinden wird, den logischen nächsten Schritt für einen Fußball der Zukunft, in dem Fans ein elementarer Bestandteil sind... Weiterlesen |
| 28.07.11: Gesichtserkennung - nicht mit uns!!! |
![]() Einige von euch haben es ja vielleicht schon mitbekommen, dass am Sonntag zum Pokal-Spiel des KSC gegen Aachen eine Test-Aktion des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT) stattfinden sollte. In diesem Versuch sollte (zunächst nur im Gästebereich) eine neuartige Software zur Gesichtserkennung und Speicherung getestet werden. Glücklicherweise wurde diese Aktion nun verschoben. Nicht zuletzt weil eine Welle des Protestes beim KSC aufschlug und die rechtliche Grundlage dieses Vorhabens gänzlich ungeklärt ist. Doch wie heißt es so schön: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Deswegen wollen wir schon im Vorfeld dagegen aktiv werden. Wir als ULTRA1894 wehren uns entschieden gegen diese Form der Überwachung. Warum wird diese Technologie ausgerechnet bei Fußball-Fans getestet? Doch sicher deswegen, weil Fußball-Fans überhaupt keine Lobby mehr haben und von den Medien und der Polizei nur zu gern also anonyme und vor allem gewaltbereite Masse dargestellt werden. Da schreit natürlich Otto-Normalverbraucher nach drastischeren Maßnahmen, noch härteren Strafen und besseren Überwachungs-Methoden, egal wie sehr die Grundrechte der Fußball-Fans dadurch mit Füßen getreten werden. Dazu sehen wir auch die Gefahr, dass dies alles nur der Anfang eines groß angelegten Überwachungs-Netzwerks ist, welches es in naher Zukunft möglich machen könnte, JEDEN freien Menschen an jedem Ort aufzuspüren. Das klingt vielleicht futuristisch, wie man aber anhand der KIT-Software erkennen muss, scheint ein derartiges Szenario gar nicht mehr so weit entfernt. Deshalb wollen wir reagieren. Wir wollen uns dagegen wehren, dass dieses Überwachungs-Werkzeug in unserem Stadion getestet wird, geschweige denn irgendwann zum regulären Einsatz kommt. Wir wollen die Grundrechte eines jeden Fans wahren! Wir rufen deshalb JEDEN KSC-Fan, der sich an einem Protest gegen diese Art der Kontrolle beteiligen möchte, dazu auf, am Sonntag zum Pokalspiel gegen Aachen einen PAPPTELLER mitzubringen. Im Pappteller sollten zwei Augenlöcher sein und als Mund soll ein schwarzer, gerader Strich dienen. Dies soll sinnbildlich für einen gleichgeschalteten und zu recht gestutzten "Fan" sein, wie er anscheinend vom Sicherheits-Apparat gewünscht wird. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wird dann im L-Block ein Banner mit der Aufschrift: "Gesichtserkennung - nicht mit uns" hochgehalten und alle Unterstützer im Stadion werden die Pappteller vors Gesicht halten. Je mehr diese Aktion mitmachen, desto besser. Also bringt alle präparierte Pappteller mit (gerne auch mehr als einen die ihr dann verteilen könnt!). Des Weiteren planen wir zu diesem Thema eine öffentliche Podiums-Diskussion und werden versuchen Vertreter des Vereins, der Fans und des Datenschutzes zeitnah an einen Tisch zu bekommen. Infos dazu folgen. PS: Bei der derzeitigen Wetterlage ist es ohnehin nix mit Grillfesten, also Plündert eure Pappteller-Vorräte!!! |
| 11.07.11: *UPDATE* Alessia braucht Hilfe - Werft Becher! |
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Einigen von Euch wird die Geschichte der kleinen Alessia aus Karlsruhe bereits bekannt sein. Es geht um ein an den Folgen eines Hirntumores erkrankten Kindes und dessen alleinerziehende Mutter.
Auch wir wollen helfen. Deshalb rufen wir hiermit zum Spenden auf. HELFT ALESSIA - SPENDET BECHER! Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.alessia-braucht-hilfe.de |
| 14.06.11: DANKE MASSI !!! |
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Kaum ein Spieler beim KSC war in seiner Spielzeit für spektakulärere Tore verantwortlich wie Massimilian Porcello. Speziell sein Jahrhundert-Freistoss damals beim 4:4 gegen Hansa Rostock wird vielen für immer unvergessen bleiben. Doch auch neben dem Platz war und ist Massi ein klasse Typ und einer der wenigen Spieler, der auch mal wirkliches Interesse an uns Fans und unseren Belangen zeigte. Wir danken Massi für die geile Zeit und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg das Allerbeste!
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| 01.12.10: PYROTECHNIK LEGALISIEREN! |
Eine gemeinsame Erklärung deutscher Ultràgruppen Fußballdeutschland: Es ist Zeit endlich einmal ernsthaft über Pyrotechnik zu reden. Es ist Zeit, dass in dieser bislang einseitig geführten Diskussion nicht nur diejenigen zu Wort kommen, die in Deutschlands Stadien am liebsten ein Publikum wie im Theater hätten. Oder diejenigen, die Pyrotechnik mit Randale gleichsetzen und denen dabei nur der Sinn danach steht ihre Quote oder Auflage zu steigern. Oder noch eine absurde Sicherheitsregel durchzuboxen. Es ist Zeit, dass diejenigen zu Wort kommen, die beim Thema Pyrotechnik in den Schlagzeilen auftauchen und über die geurteilt wird: Wir Ultras.
Wir finden Pyrotechnik gut!
Verantwortung
Für uns als Unterzeichner heißt das: Dazu bedarf es der Schaffung von Möglichkeiten, die einen gewissenhaften Umgang unsererseits ermöglichen. In der aktuellen Situation dreht sich die Spirale in einer Mischung aus Strafen und Gefährdung immer weiter. Um ihr nachhaltig zu entkommen, muss die Pyrotechnik heraus aus dem Schatten der Kriminalität gelöst werden. Denn aus Angst vor Bestrafung werden Bengalische Feuer teilweise vermummt und eingeengt zwischen vielen Fans sofort nach dem Zünden auf den Boden oder in scheinbar freie Bereiche geworfen, das erhöhte Gefahrenpotential gegenüber einem kontrollierten und legalisierten Abbrennen in der Hand ist offensichtlich. Die Strafverfolgung verfehlt also seit Jahren ihr Ziel, die Stadien sicherer zu machen. Das Ziel muss schließlich selbstregulierender Umgang der Kurven sein.
Wir fordern daher: Pyrotechnik ist Leidenschaft! Wir als Unterzeichner stellen uns diesem Anspruch. Auch wenn diese Meinung nicht von allen geteilt wird. Auch wenn es Leute gibt, die selbst unsere Vorstellung von Pyrotechnik von dieser Erde getilgt sehen wollen. Auch wenn es Leute gibt, die Pyrotechnik auf eine Art und Weise einsetzen, die nicht in unserem Sinne ist. Wir können nicht die Verantwortung für jeden übernehmen, der mit einem Schal in den Farben unseres Vereins unterwegs ist. Wir stellen uns unseren eigenen Ansprüchen und Zielen und wir machen unseren Einfluss dafür geltend.
Weitere Informationen unter: http://www.pyrotechnik-legalisieren.de
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| 12.10.10: Rückblick Fandemo |
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Letzten Samstag fand ja bekanntlich in Berlin eine Groß-Demo zum Thema Erhalt der Fankultur statt. Auch wir Karlsruher waren mit einer starken Fraktion von Fans und Ultras vertreten. Mit ca. 200 Leuten stellten wir sogar eine der stärksten Gruppen aus Süddeutschland. Nur Bayern München hatte mehr Leute am Start. Dieser Zustand ist aller Ehrenwert und wir bedanken uns hier nochmals bei Allen, die dabei waren oder die Sache auf irgendeine Art und Weise unterstützt haben. Die Demo war in aller Augen ein voller Erfolg. Es wurden von den verschiedenen Gruppen nicht nur überaus kreative und bunte Auftritte gestaltet, die Solidarität untereinander ging sogar soweit, daß jegliche Rivalitäten an diesem Tag außen vor gelassen wurden und auf friedliche Art und Weise für die gute Sache demonstriert wurde. In einigen Redebeiträgen wurden unter anderem fanunfreundliche Anstoss-Zeiten, Repressionen durch Vereine und die Polizei sowie der immer größer werdende Einfluss von Investoren und seelenlosen Geldgebern thematisiert. Erstmals wurden bei so einer Veranstaltung aber auch selbstkritische Töne laut, die den bereits eingetretenen Prozess der Selbstreflexion der verschiedenen Szenen beweißt. Alles in allem war es eine mehr als gelungene Veranstaltung, die aber nur einen ersten Schritt zum wirklichen Erhalt von Fankultur darstellte. Alle Infos zur Demo findet ihr hier http://erhalt-der-fankultur.blogspot.com/ |
| 11.10.10: Pressemitteilung zur Fandemo / Redebeitrag Harlekins Berlin |
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Fandemo in Berlin ein voller Erfolg: 10.000 auf der Straße Berlin, 10. Oktober 2010 – Die gemeinsame Fandemonstration, zu der die drei Fanorganisationen Unsere Kurve, BAFF und ProFans gemeinsam mit weiteren Fan- und Ultragruppen aus ganz Deutschland aufgerufen hatten, wird von den Organisatoren als voller Erfolg gewertet. Mehr als 160 Fangruppen von mehr als 50 Vereinen folgten dem Aufruf und kamen nach Berlin. Insgesamt gingen 10.000 Menschen für ihre Fankultur auf die Straße. Lautstark und bunt ging es auf der Demonstration zu, während der es vollkommen friedlich blieb. Die Teilnehmer machten Werbung für eine bunte, kreative und vielseitig faszinierende Fankultur. Dabei nutzten sie zahlreiche Fahnen, Transparente und Doppelhalter. Mehrere Redner informierten, worum es den Fans geht und ernteten dafür Applaus. Sie wiesen auf die Problematik der Restriktionen bei den essentiellen Kurvenelementen, der Fanutensilien, ebenso hin, wie auf die nur noch auf das TV ausgerichteten Spieltagsterminierungen. Vor dem „modernen Fußball“ und seiner maßlosen Entwicklung wurde erneut gewarnt und auf die Probleme bei der Vergabe von Stadionverboten VOR dem Beweis der Schuld des Betroffenen hingewiesen. Auch die berüchtigte Datei Gewalttäter Sport stand auf der Agenda. Hier wurde als Minimalziel eine Transparenz hinsichtlich ihrer Führung gefordert, damit niemand zu Unrecht darin geführt wird. Doch auch selbstkritische Töne waren zu hören: Die Fans waren sich bewusst, dass die geforderten Freiheiten auch Verantwortung mit sich bringen. Deshalb wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass innerhalb der verschiedenen Fanszenen eine selbstkritische Reflexion der eigenen Handlungsweisen bereits eingesetzt hat und zukünftig weiter stattfinden muss, um als glaubwürdiger Ansprechpartner auf Augenhöhe zu agieren. Begrüßt wurde von den Teilnehmern zudem das Engagement von Amnesty Polizei im Rahmen der Fandemonstration. Hier ist eine weitere Zusammenarbeit wünschenswert. Die Demo „Zum Erhalt der Fankultur“ war erst der Anfang und der Beginn einer längerfristig angelegten Kampagne, bei der jeder Fan eingeladen ist mitzuwirken. Es wurde die Internetseite www.erhalt-der-fankultur.de eingerichtet, auf der künftig über sämtliche Beiträge und Aktionen für diese Kampagne berichtet wird. Auf der Internetseite sind auch weiterführende Texte und Informationen sowie Fotos der Demo zu finden. Redebeitrag der Harlekins Berlin: An dieser Stelle möchte ich, als Vertreter der Harlekins Berlin und als Vertreter der ersten deutschen Ultrageneration die Gelegenheit nutzen und ein paar wichtige Worte an die anwesenden Gruppen richten. Es freut mich und natürlich besonders alle Organisatoren, dass heute hier so viele Gruppen von so vielen, verschiedenen Vereinen angereist sind, um gemeinsam für ihre Ziele und Vorstellungen von Fußball und Fankultur zu demonstrieren. Doch bevor wir hier heute auf die Straße ziehen um einen symbolischen Grundstein für eine bundesweite und vereinsübergreifende Protestkultur zu setzen, sollten wir uns auch mit unseren eigenen Fehlern und Irrtümern beschäftigen! Die Ultrabewegung in Deutschland ist so stark wie noch nie. Viele Ultragruppen führen mittlerweile ihre Heimkurve an und wissen einen großen Kreis an Mitgliedern, Sympathisanten und Unterstützern hinter sich. Der Organisationsgrad vieler Gruppen ist atemberaubend, es werden selbständig Räumlichkeiten verwaltet, riesige Choreos geplant und umgesetzt und regelmäßig Sonderzüge in Eigenregie durchgeführt. Selbst scharfe Kritiker müssen anerkennen, dass seit dem Einzug der Ultras wieder ordentlich Leben in den deutschen Kurven herrscht und wir uns im europäischen Vergleich nicht verstecken müssen. Ultra ist in Deutschland mittlerweile eine etablierte Jugend- bzw. Subkultur und in vielen Vereinen ein fester Bestandteil des Vereins und der Fanszene... Doch Ultra ist mittlerweile auch der Jugendliche, der bereits nach dem fünften Stadionbesuch denkt, er sei nun automatisch in einem elitären Kreis der Fanszene aufgenommen und dürfe sich nun alles erlauben. Ultras ist heute, dass man sich im Internet möglichst imposant darstellt. Ultra ist leider auch, dass einige Gruppen nicht davor zurückschrecken gegnerische Fans mit Steinen und Flaschen einzudecken und somit das Risiko in Kauf nehmen, dass es zu schwersten Verletzungen des Gegenübers kommt. Vieles dreht sich heutzutage leider um ein Image das anscheinend gepflegt werden muss. Man muss nicht mehr mit vielen Leuten auswärts fahren, man muss nicht mehr die gegnerische Heimkurve in Grund und Boden singen, man muss nur noch wissen wie man sich mit irgendwelchen möglichst spektakulären Aktionen einen Namen machen kann und diesen dann in der großen, weiten Welt des Internets verbreitet. Gewalt und Rumgepose nehmen dabei eine tragende Rolle ein und ziehen sich momentan wie ein roter Faden durch die deutsche Ultrabewegung. Die Rede ist dabei weder von emotionalen Ausbrüchen wie denen hier in Berlin und in Bochum, oder den verletzten Nürnbergern durch Pyrotechnik im eigenen Fanblock. Was ich meine sind geplante Angriffe auf Fanprojekte, bewaffnete Fans auf Beutezug oder Einbrüche in Räumlichkeiten von anderen Ultragruppen. Auch unter gegnerischen Fan- und Ultragruppen muss es Tabus geben die man einfach nicht bricht! Hinzu kommt eine Überflutung durch kleine Gruppen und Einzelpersonen, welche lediglich im Internet auftreten und diverse Internetseiten und Foren nutzen, aber weder in der eigenen Szene aktiv sind und somit auch keinen Einblick in das Tun und Handeln der jeweiligen Gruppen und Fanszenen haben. Von diesen Personen werden dann gerne reißerische Meldungen, Vermutungen und Verdächtigungen geäußert, welche der Bewegung nur schaden. Hiermit muss Schluss sein, die deutsche Ultrabewegung muss sich klar und deutlich von solchen Plattformen distanzieren und ggf. einen Gegenpol darstellen. Leider hat sich in einigen, ich sage bewusst in einigen, Kurven und Gruppen ein Trend entwickelt der sich immer weiter von dem entfernt, wovon wir in der Entstehungsphase von Ultra in Deutschland immer geträumt haben. Eine lautstarke, kreative und leidenschaftliche Kurve, die ihrem Verein bis ans Ende der Welt folgt. Jugendliche die davon träumen eine Schwenkfahne zu besitzen oder die sich nichts besseres vorstellen können, als nach dem Siegtor ein Bengalo in den Abendhimmel zu strecken. Gänsehaut nach einem Schlachtruf aus tausenden Kehlen und die euphorische Vorfreude darauf, die eigene Zaunfahne in weit entfernte Länder tragen zu können. Das sind Ideale von denen die Leute, die Ultra in Deutschland vorangebracht haben, geträumt haben und das sind Ideale an die wir uns wieder mehr besinnen sollten! Über das Thema Gewalt gibt es, wie auch über viele andere Themen, verschieden Meinungen. Für einige gehört sie zum Fussball dazu. Für sie wird die Gewalt immer ein Faktor in den Fanszenen sein, genauso wie Gewalt immer ein Faktor in unserer Gesellschaft sein wird. Andere dagegen lehnen Gewalt ab, im Fussball, wie auch im sonstigen Leben. Es wird also Zeit dass wir, in unseren Gruppen, aber vor allem auch mit den Fanszenen anderer Vereine über dieses heikle Thema diskutieren, das haben wir in den letzten Jahren fahrlässig verpasst! Die Diskussion muss erst in Gang kommen, doch auch jetzt schon ist klar: Wir müssen aufpassen, dass Gewalt nicht das Mittel zum Zweck wird und in unserer Bewegung immer weiter in den Vordergrund gerückt wird. Sonst müssen wir uns nicht wundern, dass unsere Fankultur weiterhin von allen Seiten bedroht wird. Schaut euch die Entwicklung in Italien an und ihr werdet sehen, dass dort auch viele Fehler innerhalb der Szenen dazu geführt haben, dass man heute kaum noch eine Freiheit im Stadion genießen kann. Lasst uns nicht die gleichen Fehler wiederholen! Ich hoffe dass die heutige Demo ein erster Schritt in die richtige Richtung ist und dass der Dialog unter den Führungsleuten der Kurven auch in Zukunft aufrecht erhalten wird. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen und nur wenn alle Szenen gemeinsam ein Ziel verfolgen ist es auch möglich dieses Ziel zu erreichen. Und bedenkt dabei immer, ein Kompromiss ist nicht gleichbedeutend mit einer Niederlage! Als bestes Beispiel kann man da sicherlich die bekannte Initiative Pyrotechnik ist kein Verbrechen aus Österreich nennen. Die ersten Schritte muss nun jede Szene für sich selbst machen, ihr seid dazu aufgefordert in euren Gruppen eine kritische und selbstreflektierende Diskussion zu starten. Ihr müsst dafür sorgen, dass euer Nachwuchs in der Kurve etwas vorgelebt bekommt an dem er sich orientieren kann. Ihr müsst Werte schaffen um am Ende auch gemeinsam Werte leben zu können, denn wie sagt man so schön: Man erntet was man sät! |
| 06.09.10: WERDET MITGLIED IM VEREIN - NOCH HEUTE! | ||
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| 05.09.10: Adieu Samuel! |
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Am 12.09.2010 ist Samuel Helf, ein ehemaliges Mitglied der Ultra Boys aus Strasbourg, mit nur 24 Jahren aus dem Leben gerissen worden. Über die genaue Todesursache weiß man noch nicht allzu viel. Er verstarb völlig unerwartet an Herzversagen. Auch in Karlsruhe war Samuel bekannt und beliebt und bei vielen Spielen des KSC zu Gast. |
| 04.09.10: Einstellung Kamasultra |
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Wir haben uns entschlossen unser bisheriges Ultrazine Kamasultra einzustellen. Grund hierfür sind zahlreiche Ideen, die das bisherige etablierte Konzept umwerfen würden. Darum werden wir ein neues Heft herausbringen, die Erstausgabe wird voraussichtlich zur Sommerpause erhältlich sein.
Armata Fidelis 2003 |
| 28.01.10: Aktiv werden – Fanrechtefonds unterstützen |
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Der Fanrechtefonds ist eine unterstützenswerte Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Rechte von Fußballfans, die nur zu oft mit Füssen getreten werden, zu verteidigen. Wenn es sein muss auch vor Gericht. Jetzt kann aber nicht jeder unterstützt werden, der irgendein fußballbezogenes Problem mit der Staatsmacht hat. Auch wenn er noch so unschuldig ist. Die Kosten hierfür gingen in die Zig-Tausende.
Vielmehr setzen sich die Anwälte des Fonds in Präzedenzfällen ein, wovon dann, bei etwaigem positivem Ausgang desselben, alle Fanszenen in ganz Deutschland profitieren können. Aber solche Prozesse ziehen sich oft sehr lange hin und kosten somit Unmengen an Geld. Deshalb rufen wir euch dazu auf, die Seite des Fanrechtefonds zu besuchen und zu spenden! Denkt daran, jeden Euro, den ihr gebt, kann euch oder einem eurer Freunde eines Tages einen mehr als wertvollen Dienst erweisen.
Weitere Infos gibt es unter : |
| 21.10.09: ULTRA1894 - Das neue Bündnis der Gegengerade |
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Die Karlsruher Ultra-Szene wächst und entwickelt sich trotz des sportlichen und wirtschaftlichen Niedergangs unseres Vereins absolut positiv. Über mangelnden Nachwuchs können wir uns weiß Gott nicht beklagen. Um aber noch besser aufgestellt zu sein, haben die vier Ultra-Gruppen beschlossen, ein festes und kreatives Bündnis zu formen, welches Zusammenhalt und Organisation innerhalb der Szene maßgeblich verbessern wird: ULTRA1894!
Dies ist keine neue oder übergreifende Ultra-Gruppierung. Die vier Gruppen behalten weiterhin ihren autarken Platz in der Szene. Diese neuen Strukturen wurden aus verschiedenen Gründen geschaffen. Sie sollen einerseits jungen KSC-Fans den Einstieg in ein ultra-orientiertes Leben erleichtern, außerdem soll die Position von uns Ultras und der Karlsruher Fanszene innerhalb des Vereins gestärkt und ausgebaut werden. Das soll aber nicht heißen, dass wir die Karlsruher Kurve beherrschen wollen. Vielmehr sind wir ein Teil der Kurve und gehen als treibende Kraft voraus! *KÄMPFT FÜR DIE KURVE - FÜR IMMER KSC* *********** ULTRA1894 ************ |
| 11/12 | 10/11 | 09/10 |
Am 14. und 15. Januar 2012 fand in Berlin der Fankongress statt. Das Abschlussdokument dazu findet ihr unter:





Eine gemeinsame Erklärung deutscher Ultràgruppen 
